Interaktive Klimakasse

Interaktive Klimakasse
Die Klimakasse von vorne

Die Klimakasse ist ein Gerät in Form einer Kasse welches das spielerische Abschätzen des persönlichen CO2-Fußabrucks ermöglicht. Dies erfolgt durch das Scannen der "Produkte", welche verschiedene Faktoren des Alltags repräsentieren die eine unterschiedlich starke Emission von Treibhausgasen verursachen.

Entwickelt habe ich die Klimakasse für Infostände und Aktionen bei der Greenpeace Gruppe Wuppertal. Dort kam sie schon mehrfach zum Einsatz. Dabei ist sie sowohl für Kinder als auch für Erwachsene interessant.

Über den Bau der Klimakasse habe ich detailliert in der Zeitschrift "MAKE" vom Heise-Verlag berichtet (Ausgabe 6/2020). Außerdem ist ein Artikel auf heise.de Verfügbar. (Link siehe unten)

Technische Umsetzung

Den Kern der Klimakasse stellt ein ESP8266-Microcontroller dar, wobei hier ein beliebiger Arduino-Kompatibler Controller verwendet werden kann.

Das Display der Kasse ist ein 7"-Touchscreen der Firma Nextion. Dieser kommuniziert über die serielle Schnittstelle mit dem Arduino.

Die "Produkte" der Kasse sind aus PLA-Kunststoff im 3D-Drucker gefertigt. Dabei wurde in die untersten Schichten des Drucks ein NFC-Tag integriert. Dieser dient zum Scannen der Produkte über dem NFC-Scanner auf der Kasse.

Die Stromversorgung erfolgt über USB. Der Verbrauch beläuft sich hier nur  auf wenige Watt, wudurch die Kasse an einem mobilen Infostand problemlos mit einer Powerbank betrieben werden kann.

Gehäuse

Das Gehäuse der Kasse ist aus Verschnitten von Spanholzplatten enstanden. Durch einen Faltmechanismus lässt sich das Display einklappen wodurch sich das  Gerät kompakter transportieren lässt. Durch zwei steckbare Standfüße wird das Display im aufgeklappten Zustand stabilisiert.

Nachbauen

Ein nachbauen der Klimakasse ist durchaus gewünscht. Der Quellcode ist offen im Git-Repository (Link siehe unten) verfügbar.

Links